Manager: Neuer Vertrag für Siemens-Chef Kleinfeld - mit Einschränkung
2007.03.26Siemens-Chef Klaus Kleinfeld soll einen neuen Arbeitsvertrag erhalten. Einem Pressebericht zufolge haben sich Teile des Aufsichtsrats darauf verständigt. Allerdings soll es eine wichtige Einschränkung geben.
München - Mehrere Aufsichtsräte wollen nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" festlegen, dass Kleinfeld bei einem vorzeitigen Ausscheiden nicht die volle Vertragssumme bekommt. Der neue Fünf-Jahres-Vertrag solle in diesem Fall nicht vollständig ausgezahlt werden, meldet die Zeitung unter Berufung auf die Konzernspitze. Die Änderung des Vertrags sei kein Misstrauen, sondern eine Vorsichtsmaßnahme wegen der Korruptionsermittlungen.
AFP
Siemens-Chef Kleinfeld auf der Hauptversammlung im Januar: Vorkehrungen treffen
Sollte sich beispielsweise ergeben, dass der Konzernchef entgegen aller bisherigen Erkenntnisse doch in den Korruptionsskandal bei Siemens verwickelt sei, dann wollten etliche Aufsichtsräte darauf vorbereitet sein. Man wolle sich hinterher nicht dem Vorwurf aussetzen, keine Vorkehrungen für eine derartige Entwicklung getroffen zu haben, berichtet die Zeitung.
Der Aufsichtsrat wolle bei seinem nächsten Treffen im April den Ende September auslaufenden Vertrag von Kleinfeld unbedingt verlängern, damit Siemens in diesen schwierigen Zeiten nicht führungslos werde. Es gebe keine Alternative zu Kleinfeld und keinen Grund, an ihm nicht festzuhalten, hieß es.
wal/AP
Spiegel.de
More articles on this topic:
Verwirrung in Hannover: Ein Mann hat heute eine Rathaus-Mitarbeiterin niedergestochen und ist anschließend aus einem geschlossenen Fenster gestürzt. Opfer und Täter schweben in Lebensgefahr. Ermittler rätseln über das Motiv für die Attacke - nicht einmal das Tatwerkzeug ist bisher identifiziert.
Mit immer neuen Vorstößen versucht SPD-Chef Kurt Beck, seine Partei aus dem Umfragetief zu holen. Kita-Plätze, Raketenabwehr, Mindestlöhne und jetzt noch Bafög - die Intervalle der Angriffe gegen die Union werden kürzer. Schon maulen Genossen über das Themen-Hopping.
Bewegung am Arbeitsmarkt: 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Das ist der höchste Wert seit acht Jahren. Düsseldorf - Gleichzeitig sank der Anteil der Firmen, die Arbeitsplätze abbauen wollen, auf zwölf Prozent und damit auf einen Tiefststand.
Ein Kleinkind ist in Witzhave im Kreis Stormarn beim Spielen in einen Brunnen gefallen. Der 77-jährige Urgroßvater des Zweijährigen reagierte sofort, stürzte sich in den drei Meter tiefen Schacht und rettete den Jungen aus dem eiskalten Wasser. Witzhave - Der zweijährige Junge habe es geschafft, im Garten den Kunststoffdeckel über dem Schacht zu öffnen, sagte eine Polizeisprecherin.
Die Freude über das süße Eisbärbaby Knuth im Berliner Zoo ist getrübt. Denn die Pandabärin Yan Yan, langjähriger Publikumsliebling, lebt nicht mehr. Berlin - Yan sei am Nachmittag leblos in er Außenanlage gefunden worden, teilte der Berliner Zoo heute Abend mit.