Business News and Articles
StockNewsLine.com



About Us  Contact  Advertise
Archive  RSS
 
Today - 21.11.2008
S M T W Th F S
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30      
Mailing List

Hannover: Messer-Attacke im Rathaus

2007.03.26

Verwirrung in Hannover: Ein Mann hat heute eine Rathaus-Mitarbeiterin niedergestochen und ist anschließend aus einem geschlossenen Fenster gestürzt. Opfer und Täter schweben in Lebensgefahr. Ermittler rätseln über das Motiv für die Attacke - nicht einmal das Tatwerkzeug ist bisher identifiziert.

Hannover - Wie die Polizei mitteilte, war der 42-jährige Mann heute Nachmittag in das Büro der Rathaus-Mitarbeiterin gegangen. Es sei dann zu einer Auseinandersetzung gekommen, und der Mann habe die 35-Jährige mit einem unbekannten Stichwerkzeug angegriffen. Kurz darauf stürzte der Täter aus einem geschlossenen Fenster im ersten Obergeschoss und zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu.

Die Hintergründe der blutigen Attacke lagen zunächst völlig im Dunkeln. "Die Tatortarbeit dauert noch an, da mehrere Gebäudeteile betroffen sind", sagte eine Sprecherin der Polizei Hannover SPIEGEL ONLINE. "Sicher ist nur: Beide Personen schweben in Lebensgefahr."

Opfer und Täter seien Angestellte der Stadtverwaltung Hannover, hieß es. Ob sie sich gekannt haben, konnte die Polizei aber nicht sagen. Die 35-Jährige Mutter von drei Kindern erlitt lebensbedrohliche Stichverletzungen am Oberkörper. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Attentäter schwebt nach dem Fenstersturz in Lebensgefahr. Ob der Mann absichtlich durch die Fensterscheibe an der Rückseite des Rathauses gesprungen oder eher gestürzt sei, konnten die Ermittler wenige Stunden nach dem Geschehen nicht sagen. Das Büro des Opfers lag im öffentlich zugänglichen Teil des Rathauses.

Unklar blieb zunächst auch, ob es Zeugen für die Attacke gegeben hat. Kolleginnen der 35-Jährigen stünden unter Schock und würden von Notfallseelsorgern betreut, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittler konnten nicht einmal sagen, womit der 42-Jährige auf sein Opfer einstach. Die Polizei sprach lediglich von einem "unbekannten Stichwerkzeug".

Zur Zeit würden am Tatort umfangreiche Spuren gesichert, die in den nächsten Tagen akribisch ausgewertet werden müssten, sagte die Polizeisprecherin SPIEGEL ONLINE. Gerichtsmedizinische Gutachten sollen Auskunft über die Art der Verletzungen geben. Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) wollte wegen der blutigen Tragödie seinen Urlaub abbrechen.

vm/dpa

Spiegel.de

 
Home

Site Map

Contact Us

Traveling Wilburys CD